Foto: Manfred Krause
Foto: Manfred Krause

26. November 2022

Weihnachtsfeier

Mit Stollen, Spekulatius und weihnachtlichem Gebäck ließen die Mitglieder mit ihren Angehörigen das Clubjahr gemütlich ausklingen. Nach dem Kaffeetrinken gab es vom Clubvorsitzenden noch einen kurzen Ausblick auf den ersten Clubabend im neuen Jahr.

Mit der filmischen Aufzeichnung „Eine Weihnachts-geschichte“ als Schattenspiel von Jürgen Dolassek verging der Nachmittag wie im Fluge.

Ein ganz herzliches Dankeschön für die Organisation, den Einkauf, die Dekoration und alles was damit zusammenhängt an Jürgen Dolassek, Brunhilde und Friedhelm Prior sowie alle Helferinnen und Helfer.

Text: Manfred Krause


24. November 2022
In Memoriam

Es ist inzwischen Tradition bei uns im Filmclub, am letzten Clubabend im „Abschiedsmonat" November, uns Filme von verstorbenen Clubmitgliedern anzuschauen und darüber zu diskutieren. Leider fielen in den letzten beiden Jahren, Corona bedingt, diese Erinnerungsabende aus.

In diesem Jahr haben wir die Rückschau wieder aufgenommen, mit Filmen, die teils schon vor über 50 Jahren produziert wurden, aber dennoch keineswegs unattraktiv wirkten.

Clubleiter Manfred Krause hatte ein Potpourri mit interessanten Filmen dazu zusammengestellt.

Gestartet wurde mit dem Team-Film: „Mayday, Mayday", aus dem Jahre 1993.  Mit großem Aufwand war damals das Lebenswerk von Adolph Bermpohl, dem Gründer der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, vornehmlich an der Nordsee produziert worden. Der Filmabspann machte deutlich, die meisten Mitwirkenden sind inzwischen leider schon verstorben. Der Film ist nach wie vor ein beeindruckendes Zeitdokument. Unter dem Titel: „Mai pen arai" wurde ein Film von Brunhilde und Paul-Gerd Leewe vorgestellt. Sie hatten 1982, mit diesem Reisefilm, die bunte Lebenswelt thailändischer Garküchen mit beeindruckenden Filmaufnahmen eingefangen. Mit dem Film „Spiele am Wasser" wurden uns stimmungsvolle Filmbilder von Karl Schildmann nahegebracht, die er an seinem Lieblingsort, dem Schaalsee, 2008 aufgenommen hatte.

 

Mit dem Film „Tante Lisbeth" führte uns unser ehemaligen Clubleiter, Friedhelm Sonderhoff, in einen münsterländischen Tante-Emma-Laden, eben zu Tante Lisbeth, die damals, mit fast 90 Jahren, das Geschäft noch mit großer Leidenschaft betrieb. Der nächste Film, ebenfalls von Friedhelm Sonderhoff, stellte uns die Welt eines „Blaudruckers" vor und zeigte uns diese besondere Kunstform.  Mit dem Reisefilm „Zum ersten Mal in der Türkei" von Gert Richter, aus dem Jahre 1967, endete dann die filmische Reminiszenz.
Text: Karl Piepenbrock  


Dr. Cord und Doris von Restorff  | Foto: Manfred Krause
Dr. Cord und Doris von Restorff | Foto: Manfred Krause

3. November 2022

Clubabend mit Filmen des Ehepaares von Restorff

Am heutigen Clubabend kamen nur Filme des Autorenpaares Doris und Dr. Cord von Restorff zur Projektion. Die sechs Filme entstanden auf Reisen in verschiedene Kontinente. Vier Filme waren den Menschen und die beiden anderen der Natur gewidmet.

Für alle beschriebenen Filme gelten nachfolgende Aussagen.

Die gezeigten Filme waren perfekt gestaltet, Musik dezent eingesetzt, O-Ton schien natürlich, Schnitt und Montage waren hervorragend, die Kamera im Bildausschnitt und in der Bewegung nicht zu beanstanden. Sehr anschaulich wurden das Leben und Probleme der Natur- oder indigenen Urvölker bis in die heutigen Lebensweisen zwischen Tradition und Kolonialismus gezeigt.  

Deshalb jetzt nur noch kurze Inhaltsbeschreibungen.

 

Film 1: Animismus

Der aus mehreren Reisen in verschiedene Länder zusammen gestellte Film zeigt den Animismus unterschiedlicher Naturvölker als Synonym für ethnische Religionen, wo bestimmten Objekten der Natur eine Seele oder innewohnender Geist zugesprochen wird.

 

Film 2: Menschen, Märkte, Militär

Besuch verschiedener Orte und Menschen in Kamerun unter Militärbegleitung.     

 

Film 3: Lava, Lundi und Lupinen

Island teilt sich langsam, da die Insel auf der Nordamerikanischen und Eurasischen Platte liegt ca. 2 cm pro Jahr. Island bietet Vulkane, Gletscher, Wasser(fälle). Die Insel hat eine wenig artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, dafür ist aber die Vielzahl der Seevögel in den Küstenregionen sehr groß.  

 

Film 4: Unbekanntes Ennedi

Fahrt einer Reisegruppe mit Fahrern und Koch in das Ennedi-Massiv, im östlichen Teil der Sahara. Dort haben sich bizarre Felsformationen gebildet. Uralte Felszeichnung finden sich an geschützten Stellen. In Wasserreichen Schluchten stillen große Herden von Dromedaren ihren Durst.

 

Film 5: Blätterrock und Hirsebier

Oben in den Alantika-Bergen, im Norden Kameruns leben die Koma. Durch fehlende Brücken und unbefestigte Straßen ist diese kleine Volksgruppe nur auf einer beschwerlichen Tour zu erreichen. Die Autoren nahmen die Torturen in Kauf um die faszinierende Lebensweise der Koma kennen zu lernen. Die Frauen tragen Röcke aus frischem Blattwerk und müssen daher täglich erneuert werden. Das Hirsebier trinken schon die Kinder.

 

Film 6: Die Jaguarmenschen in Brasilien

Das Autorenpaar besuchte den Indianerstamm der Matses im Amazonasgebiet Brasiliens. Dieser Stamm jagt noch mit dem Blasrohr. Dessen Bau und die Nutzung wurde gezeigt, mit entsprechendem Jagderfolg. Die Reise musste durch die beginnende Regenzeit frühzeitig abgebrochen werden.

Text: Dieter Strüwer


Foto Manfred Krause: Hansueli und Indra Holzer
Foto Manfred Krause: Hansueli und Indra Holzer

27. Oktober 2022
Filme von Hansueli Holzer
Wir schauten uns sechs Filmwerke vom Kunstmaler und Filmautor Hansueli Holzer an. Der Schweizer ist 76 Jahre alt und lebt in Stein am Rhein (www.holzerart.ch). 
Der Abend startete mit dem Film „DAFF und Meer“, einem persönlichen Rückblick auf die diesjährigen Deutschen Film-Festspiele (DAFF) in Harsefeld westlich von Hamburg, der uns auch den Menschen Hansueli Holzer vorstellte. Ein Highlight der DAFF war die Vorführung eines Geräuschemachers, der uns einige seiner Tricks zeigte. Des Weiteren wurde bei einem Ausflug mit der Pferdekutsche die Insel Neuwerk vor der Elbmündung angesteuert. Der Künstler Holzer war schon vor über 30 Jahren einmal dort und hat in seinen Film einige damals entstandene Bilder und Zeichnungen einfließen lassen.

Um den Künstler noch besser kennenzulernen, wurde dann das Selbstportrait „Landschaftsmalerei“ gezeigt. Dieser schon etwas ältere Film zeigte Hansueli Holzer beim Malen mit Staffelei und Palette in der Natur.

In „Nochmals auf Lanzarote“ von 2021 schwelgte Holzer wieder in Erinnerungen an eine frühere Reise und baute auch hier geschickt seine eigenen Kunstwerke in den Film ein. Die Aufnahmen zeigten die Lavalandschaft Lanzarotes und Aschewüsten mit Kakteen – dabei waren auch sehr große Exemplare. Der Film war persönlich gestaltet und Holzers angenehm ruhige Stimme geleitete uns durch das Werk.

Nun folgten zwei Filme, die in Sri Lanka, der Heimat seiner jetzigen Lebenspartnerin Indra, entstanden sind. „Wo die Edelsteine schlafen“ zeigte uns hautnah die Gewinnung der kostbaren Steine in abenteuerlich gesicherten Stollen 20 Meter unter der Erdoberfläche, den Verkauf an einen Händler auf dem Markt, sowie das Schleifen der Steine zu wahren Schätzen. Holzer nahm uns ganz nah mit an die Orte des Geschehens, was sicherlich ohne die Unterstützung seiner Partnerin Indra kaum möglich gewesen wäre.

„Das Kokos-Seil“ zeigte die Entstehung eines Seils aus Kokosfasern. Auch hier nahm uns Holzer auf den kompletten Werdegang des Seils mit und erklärte mit sehr persönlichen Worten, wie zwei Familien in Sri Lanka von der Seilerei leben können.

Zu guter Letzt wurde der Streifen „In der Ägyptischen Wüste (Teil 1)“ vorgeführt. In diesem 20-minütigen Film aus dem Jahr 2020 begaben wir uns mit Hansueli Holzer, seiner Indra und ein paar weiteren Touristen auf eine lange Auto-Rundfahrt durch verschiedenste Wüstenarten. Wir sahen spektakuläre Sonnenauf- und -untergänge, Sandwüsten mit bizarren Monolithen, sowie Kalkwüsten. Eine tolle Bildgestaltung, die Windgeräusche, eine passende Musikuntermalung und wiederum seine interessante Stimme verliehen diesem Werk ein besonderes Prädikat.

Ich hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen Hansueli Holzer – Filmabend veranstalten können!

Text: Michael Grünwald


13. Oktober 2022
Woldemar Winkler

Woldemar Winkler, der große, international anerkannte Künstler des letzten Jahrhunderts, mit den Dresdner Wurzeln und nach dem Kriege gestrandet im beschaulichen Gütersloh, war heute Thema des Clubabends.

Im Jahre 1995/1996 hatten einige Clubmitglieder über ihn und seine Kunstwerke, einen Film produziert unter dem Titel: „Wanderer in geträumten Welten“, und den schauten wir uns heute an.

Es ist nicht einfach, das Lebenswerk dieses Künstlers aus dem „Elb-Florenz“, mit den „großen Fußspuren“ in Filmbildern auszudrücken, zu umfassend waren seine Lebensspuren, zu bedeutend was er schaffte. Das zeigten auch die anschließenden Diskussionen, die auch nur einen winzigen Anriss darstellen konnten.

Klar war, mit diesem Film und einem weiterem Film über die „Winkler-Stiftung“, den wir auch betrachteten, sind wichtige Zeitdokumente entstanden über diesen Künstler.

Text: Karl Piepenbrock


29. September 2022
Minutenfilme
An diesem Clubabend drehte sich alles um besonders kurze Filme – „Ein-Minutenfilme“. Eine Geschichte in maximal 60 Sekunden zu erzählen ist schon eine besondere Herausforderung. Vor einiger Zeit haben wir dazu mehrere Themen vorgeschlagen. Ein neuer Film wurde vorgestellt. Noch ein paar Feinjustierungen und er kann am Minutencup teilnehmen. Ein bis zweimal im Jahr gibt es am Clubabend „Filme für den Hausgebrauch“. Filme aus privaten Archiven unserer Mitglieder, Erinnerungen, Erlebnisse und Zeitdokumente stehen Mittelpunkt. Filme, die „nur für die Schublade“ zu schade sind. Dieses Thema beinhaltet auch der neue Minutenfilm. Des Weiteren wurden beispielhafte Minutenfilme aus dem BDFA-Archiv gezeigt. Filme unterschiedlichster Art, von der Animation bis zum aufwendigen Spielfilm, vom Baby bis zur Beerdigung sind verfilmte Themen vertreten. Am Wirkungsvollsten waren kurze, überraschende Pointen am Ende des Films. Führend in diesem Metier sind die Senftenberger Filmfreunde.
Mögen uns diese Filme zu neuen Filmideen inspirieren.

Text: Manfred Krause


15. September 2022

Filme von und mit Alfred Lengert

Wem ist er nicht in Erinnerung geblieben, dem er mal begegnete? „Don Alfredo" aus Dortmund, wie man ihn bei uns im Club nannte, war ein wortgewaltiger Mann, ein „Spielmann" durch und durch, der vor der Kamera seine Figuren, ja auch wohl seine Leidenschaften stets mit vollem Einsatz ausspielte.

Im Dezember 2011, mit 90 Jahren, trat er von der Lebensbühne -real- ab, er, der schon so oft am Ende so mancher seiner Filme starb.

Am heutigen Clubabend haben wir uns Filme angeschaut, in denen er seine Spielkunst vor der Kamera zum Ausdruck brachte. Es waren allerdings nie die „normalen Menschen" die er mit seinem außergewöhnlichen Schauspieltalent darstellte, sondern sein Hang ging in den Jahren des Älterwerdens immer mehr zum Extremen.

Häufig verkörperte er einen Menschen, der demenzkrank war, der in einer psychischen Ausnahmesituation steckte, dessen Leben von Alkoholsucht im Endstadium geprägt war, der einen Suizid begehen wollte, und ähnliches. Die Betrachtung der Filme, die wir am diesem Clubabend sahen, verlangte den Zuschauern allerdings schon einiges ab.

Sechs seiner Filme, in denen er sich vor der Kamera auslebte, schauten wir uns an.

Der erste Film zeigte den schweizer Filmemacher Felippo Lubiato der erklärte, wie er Alfred kennenlernte und mit ihm später arbeitete. Es waren schon „ambivalente Töne" die wir vernehmen konnten.  Mit dem Film „Blumen für Vater“ wurden wir in die Welt der Demenz geführt, aber auch zu den Randerscheinungen des Heimlebens heute.

In dem Film „Der Deserteur“ spielte Alfred einen desertierten, deutschen Soldaten, der bei einer russischen Familie Zuflucht fand. Die Bilder seiner Jugend, seiner ehemaligen, dörflichen Heimat kreisen ständig in seinem Kopf. Es wurde mehr und mehr ein zerrissenes Leben. In dem Filmwerk: „Der Spiegel“ spielt Don Alfredo einen Menschen, der sich im Endstadium der Alkoholsucht befindet und jede Kontrolle über sich inzwischen verloren hat. Er erkennt selbst seine Tochter nicht mehr und die erbärmlichen Bilder seines verbliebenen Lebensraumes sind für die Zuschauer da schon „harter Tobak", ja, schwer erträglich. Der Film: „Die letzte Aufgabe“ zeigt ihn in der Welt der Psychotherapie und deren Grenzen. Alfred versucht, als der Therapeut am Ende seines Lateins ist, die junge Helene zu retten, aber als die endlich einen Zugang zu ihm findet, ist ihr Helfer schon im Jenseits.

Der letzte Film: „Fieber is gut“, begegnet Alfred einem Simulanten im Krankenhaus und dessen Plan geht nun überhaupt nicht auf, er wird zum Verlierer.

Zugegeben, es war ein Filmabend, wie er nur selten vorkommt. Diese geballte Wucht an Destruktiven ist aber auch nur begrenzt erträglich, das wurde uns recht deutlich.  Auf der anderen Seite zeigte uns der „große Spielmann Alfred", welch eine Bandbreite an Figuren er darzustellen fähig war.

Text: Karl Piepenbrock


10. September 2022
Sommerfest

Bei leicht wechselhaftem Wetter feierten die Filmer ihr Sommerfest auf der Deele des Spexarder Bauernhauses. Zu Beginn konnte der 1. Vorsitzende Manfred Krause die Mitglieder Gerd Schaumburg und Paul Tucholski für ihre 35jährige Mitgliedschaft im Videofilmkreis Gütersloh ehren.
Danach wurden die Mitglieder mit ihren Familienangehörigen mit feinstem selbst gebackenem Kuchen und am frühen Abend mit Würstchen vom Grill und leckeren Salaten verwöhnt. Dafür hatten Brunhilde Prior, Jürgen Dolassek und Manfred Krause gesorgt.
Der filmische Rückblick auf unser Sommerfest 1997, also vor 25 Jahren, weckte Erinnerungen, machte aber auch deutlich, wie viele Mitglieder inzwischen verstorben sind. Während der Vorführung hörte ich gelegentlich: Wie hieß der noch? Ach ja, der hat
doch immer…
Dieser Film zeigte uns, wie Vergangenheit lebendig gehalten werden kann.
Text: Manfred Krause


1. September 2022
Umlaufprogramm des BDFA

An diesem Clubabend hat der Clubleiter ausschließlich Filme aus dem BDFA-Archiv ausgesucht und projiziert. Dabei kamen 5 Filme verschiedener Genres zum Einsatz, also ein interessanter und bunter Mix wurde uns gezeigt.

1.      Wo die Uhren langsamer gehen

Die 18 Minuten Dokumentation von Günter Liedmann zeigte einen Zirkus, der für eine Woche Station an einer Schule machte und in dieser Zeit mit verschiedenen Schülern kleine Kunststücke einübte. Am Ende der Woche gab es die Vorstellung für alle Schüler und Eltern der Schule, wo das geübte präsentiert wurde. Interviews mit den Kindern der einzelnen Projekte und die Kommentare der Trainer belebten den Film.

2.      Herumgeblasen wie Blätter im Wind

Die Dokumentation von Klaus Fleischmann und Manfred Scholz erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie. Es begann mit den Eltern um ca. 1900 und endete mit deren Kindern in der heutigen Zeit, beim Setzen von Stolpersteinen. Der Film zeigte mit dem Einsatz vieler Originalbilder die grauenvollen Wege der einzelnen Familienmitglieder während des dritten Reiches.

3.      Wildes Kroatien

19 Minuten faszinierende Natur mitten in Europa von Werner Rohlmann. Unberührte Natur mit viel Wasser und Wasserfällen und der für uns unglaublichen Tiervielfalt in Kroatien. Einzelnen Arten hat der Autor besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Bären und Wölfe in der freien Natur, auch Störchen, Schwarzstörchen und Fischottern in ihren Einzugsgebieten widmete sich der Film. Auch wurden Menschen gezeigt, die sich um die Pflege verletzter Tiere liebevoll kümmerten.

4.      Reni

Josef Pettinger lässt in 18 Minuten der Reni aus ihrem Leben erzählen. Reni kam 1962, Contergan geschädigt als Zwilling zur Welt. Ohne Arme und mit kurzen Beinen fährt sie täglich Auto. Sie spielt in einer Theatergruppe und wohnt in eigener Wohnung, die nach ihren Bedürfnissen gestaltet ist. Für viele alltägliche Handlungen braucht sie Betreuung. Ein „normaler Mann“, ihr Freund, ohne körperliche Einschränkungen, den sie über das Internet kennen lernte, steht ihr seit einigen Jahren zur Seite. Unglaublich ist, wie sie sich in der Welt der Normalos behauptet.

5.      Model Rita

Ein Spielfilm von Udo Heuberger 5 Minuten lang. Rita, eine vollschlanke Bäuerin, hat ihren Hof mit Vieh und allen Maschinen verkauft und bewirbt sich in einer Agentur als Model. Wortreich bietet sie sich, mit 50-tausend EURO in der Tasche, der Agenturchefin an, die davon aber nicht angetan ist. Nach langer Abwehr bekommt die Bäuerin aber doch noch ihren Vertrag.
Text: Dieter Strüwer


18. August 2022

 

Autorenabend Karl Piepenbrock
Eine Auswahl aus seinem Filmschaffen bot uns Karl Piepenbrock am heutigen Abend. Zahlreiche „Zeitdokumente“ wurden von ihm auf Film gebannt.
„Wir sind unterwegs zu Gott“ gibt Einblicke über das Leben in einem Kloster. Lange Vor-Recherche, Organisation und einige Genehmigungen waren erforderlich, um Filmaufnahmen in dieser „anderen Welt“ zu realisieren, wo das Gebet den Tagesablauf bestimmt.
„Mittelalterlicher Markt in Lüneburg“ entstand im Jahre 2001 spontan bei einem Clubausflug unseres Filmclubs. Es war ein Tagesausflug, an dem wir erst vor Ort von dieser Veranstaltung erfuhren.
„Eine Marionette entsteht“ zeigt uns, wie die Marionettenbauerin nach Vorlage eines Fotos solch ein Kunstwerk herstellt.
„Hannelore Waldecker – eine Malerin mit Herz“ ist ein Spielfilm, in dem eine Reporterin der Künstlerin die Geheimnisse ihrer Malkunst entlockt.
„Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium“ wird von ganz unterschiedlichen Menschen erzählt. Jeder erzählt die Geschichte in seiner Lebens- und Arbeitswelt.
„Familie heute“ erzählt von einer alleinerziehenden Frau, welche Herausforderungen ihr Leben und Alltag beinhalten.
„Lady in Red“ ist ein Spielfilm, der nach dem Song von Chris de Burgh im Kurpark von Bad Pyrmont entstanden ist. Für die Darstellerin, eine Prima-Ballerina-Tänzerin, wurde ihr rotes Outfit extra angefertigt.
Mit Filmen, die zwischen 1998 und 2004 entstanden sind, zeigte uns Karl Piepenbrock ein breites Themenfeld, mit dem er sich filmisch beschäftigt.
Text: Manfred Krause


2. Juni 2022
Ein Film – zwei Meinungen
Schon seit einigen Jahren werden in unserer Verbandszeitschrift „film&video“ Filme vorgestellt, die von zwei BDFA-Mitgliedern besprochen werden.  Man erfährt zwei Sichtweisen zu dem jeweiligen Film und das ist stets sehr interessant.
Für den heutigen Clubabend hatte Clubleiter Manfred Krause einige dieser Filme ausgewählt und vier davon schauten wir uns an.
Der erste Film „Seife aus Oliven“ zeigte eine Seifenmanufaktur in Griechenland und gewährte Einblicke in die einzelnen Produktionsschritte und auch mit welcher, teils Uralttechnik, dort noch produziert wird. Große Unterschiede in der Bewertung gab es nicht; der Tenor war, das Thema wurde relativ gut umgesetzt.

Der zweite Film: „Es lebe die Brücke“, stellte den Viadukt und den Eisenbahnknotenpunkt in Altenbeken, in Ostwestfalen-Lippe, vor.  Da war die Meinung, der Titel war nicht optimal gewählt, auch die Einführung in den Film zeigte deutliche Längen. Es kristallisierte sich die Meinung heraus, dass dieser Film sich eher an Eisenbahnliebhaber richtet, lässt er doch den „normalen Filmbetrachter“ in nicht wenigen Szenen einfach stehen, nimmt ihn nicht mehr mit.

Der dritte Film: „Salims Morgenland“, von Michael Preis, stellte die Welt des Omans vor.  Die einhellige Meinung war, der Film hat einen klaren Aufbau, viele tolle Nahaufnahmen, zeigt brillante Bilder und nimmt den Betrachter, von Anfang an, auf dieser Reise mit. Ein perfekt gestalteter Film.
Der letzte Film: „Mission Braun“ wurde als „Agentensatire“ angekündigt. Nach der Betrachtung kehrte bei den Zuschauern erst einmal Stille ein und schließlich die Meinung, dass doch viele Handlungen irreal- rätselhaft dargestellt wurden. Es ist ein Film, dem der roten Faden einfach fehlt und wo sich der Zuschauer am Ende nur noch fragt: Was für eine Geschichte will dieser Film eigentlich rüberbringen?

Es waren Filme aus ganz unterschiedlichen Genres, die uns an diesem Clubabend mal wieder die große Bandbreite der „Filmsprache“ vorführten.
Text: Karl Piepenbrock


19. Mai 2022

Filme für den Hausgebrauch
Für die Schublade zu schade. Filme, die Erinnerungen hervorrufen. Filme, die es lohnen, angesehen zu werden. Ganz gleich, ob es private Treffen, Ausflüge oder besondere Erlebnisse sind, es sind wertvolle Zeitdokumente.
Dieter Strüwer ließ uns in den Arbeitsalltag bei Miele Anfang der 1970er Jahre blicken. Beeindruckend der riesige Computer, der eine personalintensive Zuarbeit benötigte. Sein zweiter Film zeigte uns den Gütersloher Straßenzauber im Mai 2003. Ein Oldtimer-Corso historischer Autos, Motorräder, Pättkenschnüwer und Traktoren fuhr durch die Innenstadt von Gütersloh. In einem weiteren Film ging es auf Kurzurlaub. 1991/92 eine Sylvesterreise mit Freunden. Mit dem Schiff „Finnjet“ fuhr die kleine Gruppe nach Helsinki. Wir bekamen Eindrücke dieser Stadt und den Besuch der Felsenkirche gezeigt.
Michael Grünwald zeigte uns, wie es bei seinem letzten Klassentreffen im August 2021 zuging. Dazu benutzte er Fotos und Filmaufnahmen aller Teilnehmer.
Rolf Obbelode nahm uns mit in die Kristallwelt von Swarovski. Künstliche Edelsteine, wertiger Glitzer, besonders für die Modebranche, lassen den Besucher staunen. In einem weiteren Film wurde uns der Besuch der Glasbläserei Riedel gezeigt. Schon der Ausstellungsraum beeindruckt mit der Vielseitigkeit dieser Glasbläserei. Den Mitarbeitern in der Produktion über die Schulter geschaut, die bei großer Hitze ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen, ist faszinierend.
Ein Filmabend, der uns zeigte, dass diese Filme Einblicke in Dinge gewähren, die uns sonst verborgen geblieben wären.

Text: Manfred Krause


5. Mai 2022

Autorenabend „Team Krüger“
Eine „kleine Auswahl“ ihres Filmschaffens präsentierten uns Hildegard und Jürgen Krüger. Klein deshalb, da der Zeitrahmen eines Clubabends nun mal begrenzt ist. 

Der erste Film war auch gleichzeitig deren erster Film. Entstanden in den Jahren 1976/77. „Ein Mann wie Bruno Blau“ berichtet aus seinem Leben, wie er als Scherenschleifer mit seinem Dreiradauto von Ort zu Ort, von Markt zu Markt zog und damit seinen Lebensunterhalt verdiente. Auch wusste er sich immer zu helfen, sprich: er war sehr erfinderisch. Den Rasenmäher baute er kurzerhand zum Vertikutierer um, baute ein Stromaggregat für die elektrische Heckenschere und auch zur Vertreibung der Wühlmäuse hatte er seine Methode.
„Hahnenkampf“ – Das Spiel der Mochos. Auf den Philippinen gehören die grausamen Hahnenkampfveranstaltungen mit vielen Besuchern zum Alltag. Oft geht es dabei zusätzlich noch um hohe Wettbeträge, welcher Hahn überlebt.

„Holzbrand“ zeigt uns eine edle Töpferei in Fredelsloh im Solling. Handwerkliches Geschick, Holzqualität und Flamme beim Brennvorgang, alles zusammen ist entscheidend für das Endergebnis. Der Zuschauer fiebert praktisch mit, ob alles heile aus dem Brennofen kommt.

„Polen zwischen Wald und See“. Dieser Film vermittelt uns viele Eindrücke einer Reise. Das Autorenteam besuchte die größte Backsteinburg der Welt, Marienburg; war im Zentrum des Bernsteinhandels – in Danzig. Zeigte uns die Schönheiten der polnischen Ostseeküste mit ihren Leuchttürmen, aber auch nachdenkliches wie ein Raketentestgelände, die Wolfsschanze und einen Militärmarkt in Kolberg, auf dem es sogar Panzer zu kaufen gibt.

„Waterloopbos“ ist ein Kulturdenkmal in den Niederlanden. Wasserbaumodelle untersuchen Wellen und Wasserströmungen. Für den Bau von Deichen werden Wellensimulationen unterschiedlichster Stärke mit deren Auswirkungen getestet. Die gesamte Anlage befindet sich in einem Wald und ist damit windunabhängig. Eindrucksvoll vermittelt uns dieser Film diese Testanlage in einem ehemaligen Sperrgebiet.

Der Film „Zwischen Venta und Gauja“ nimmt uns mit nach Lettland. Alte Handwerkskunst im Freilichtmuseum und Riga, Lettlands Hauptstadt werden uns eindrucksvoll nähergebracht.

Eine Schäferei mit 300 Schafen und Hofladen wird uns in „Die Landschaftspfleger“ vorgestellt. Erstaunlich, wie diese umfangreiche Arbeit im Nebenerwerb möglich ist.

„Liebe auf den ersten Blick“. Bereits im Jahr 2012 hatten die Autoren über eine alte Villa in Dresden eine AV-Show erstellt. Diese Villa wurde in der Zwischenzeit restauriert und ist seit dem Jahr 2020 nicht wiederzuerkennen. Was mit handwerklichem Geschick alles möglich ist, zeigt uns dieser neue Film.

Fazit: Mit Hildegard und Jürgen Krüger hatten wir einen sehenswerten, interessanten Filmabend. In allen Filmen wurde deutlich, dass beide einen Blick für „bildliches Sehen“, außergewöhnliche Perspektiven haben. Sie sind halt ein eingespieltes Team! Danke für diesen schönen Abend. 

Text: Manfred Krause


21. April 2022
Juryabend

Der heutige Abend war dem Rollenspiel gewidmet. Es sollten Jurys benannt werden, die unter dem Vorsitz eines Jurymitgliedes die gezeigten Filme anschließend besprechen und bewerten mussten.

In der ersten Runde meldeten sich folgende Mitglieder:

Jürgen Dolassek, Michael Grünwald, Rolf Obbelode und Karl Piepenbrock als Juryleiter.

Film 1: „Dream ship“ - Diese Sandanimation zeigt im Traum wie ein Schiff um die Erde fährt, als Autor von einem 12-jährigen Jungen aus Polen.      

Von den Mitgliedern der Jury wurde der Film unterschiedlich interpretiert, er wurde als sehr Aufwendig und zu dunkel gefilmt, aber mit guter Musik unterlegt, aber auch mit gut bewertet.

Film 2: „Roc Ka Rollers“ - Frauen zeigten eine bisher unbekannte Sportart, beim Training und im Wettkampf bei der es auf Rollschuhen körperlich sehr hart zugeht.

Gut bewertet wurden die Atmosphäre, die Erläuterungen der Darstellungen im Film und auch die Kameraeinstellungen.

Der Ton fand nicht immer Zustimmung. Auch Fragen zu den Regeln in der Sportart blieben unbeantwortet. Dieser Film bekam eine bessere Note als der erste Film.

 

In der zweiten Runde meldeten sich: Andreas Bauer, Jürgen Dolassek, Michael Grünwald, Brunhilde Prior und Karl Piepenbrock wieder als Juryleiter. 

Film 1: „Auch ohne Einstein“ - Auch wir Laien begreifen die Entropie durch lange gemachte Erfahrungen und erkennen im Film

ob ein Vorgang vorwärts oder rückwärts abläuft.   

Der mit viel Fantasie gemachte Film kam schnell zur Sache und war in seinen Beispielen gut dargestellt. Kleine Tonprobleme wurden erkannt.       

Film 2 „Wer zahlt schafft an“ - Drei Männer im Himmel beobachten den Vierten auf der Erde, wie er von seiner Frau drangsaliert wird. Er muss schwer arbeiten, das Geld vergraben und das Gold in den Keller schaffen, so wie nur in Österreich (üblich) möglich.

Die Jury erkannte die Leistung des Autors an, der alle vier Männer selber darstellte. Gute Ideen wurden witzig in Szene gesetzt.

Film 3: „Das sprichwörtliche Glück“ – Der Film setzte bekannte Sprichwörter in einem perfekten Ablauf in einer Komödie zwischen Nachbarn und einer Frau um.

Der Film, so die Jury, war in einem perfekten Ablauf gestaltet und hat die vielen Sprichwörter mit großer Klasse umgesetzt. 

 

Die erste Jury traf mit ihrer Filmbewertung genau die Ergebnisse, die die Jurys auf den Filmfestivals vergeben hatte. In der zweiten Runde traf man nicht immer die offiziellen Meinungen.

 

Unser Vorsitzender gratulierte zum Abschluss des Clubabends Andreas Bauer zum 85. Geburtstag und überreichte einen Blumenstrauß. 

Text: Dieter Strüwer


7. April 2022
Filme für den Hausgebrauch - Aus dem Archiv von Manfred Krause

Heute zeigte Manfred Krause Filme aus seinem Archiv, die vom November 1985 bis Juli 2020 aufgenommen und bearbeitet wurden.

Eine Reise ins Emsland (12 Min.)                                                                                                                                
Der Tagesausflug zur Landesgartenschau in Papenburg mit einem Busunternehmen wurde 2014 unternommen und zeigte Impressionen vom Gartenschaugelände, die der Schifffahrt nachempfunden waren. Die Filmbearbeitung fand erst zu Corona-Zeiten statt.

Herbst (2 Min.)                                                                                                                                                               
Im elterlichen Garten pflanzten seine Kinder bereits im November 1985 Eicheln.

Treulich geführt (9 Min.)                                                                                                                                          
Seine Tochter Melanie feierte im Februar 1986 Karneval im Kindergarten. Dabei fiel der Tanz des Hochzeitpaares durch seine professionellen Tanzschritte besonders auf. Den Kommentar zum Film durfte sie auch noch sprechen.

KR15 (5 Min.)                                                                                                                                                                   
Im Oktober 1987 hat es seine Frau Irma geschafft das private gelbe Postauto innerhalb von 5 Minuten liebevoll zu waschen. Selbst die Felgen hat sie nicht vergessen.

Montfaucon in der Schweiz (24 Min.)                                                                                                                   
Schon im Juni 1989 entstand dieser Urlaubsfilm, in dem nichts, neben den täglichen Aktivitäten der Familie, vergessen wurde. Die Geschichte der Ferienanlage in der französischen Schweiz, der Umfang der Anlage, die Möglichkeiten für Kinder und Eltern wurden von Manfred dokumentiert.

Ein Lächeln erwartet Sie (7 Min.)                                                                                                                           
Dieser Urlaub im August 1993 wurde in Reith im Alpbachtal mit der Familie verbracht. Diesmal erlaubt der Familienvater, der die Filmaufnahmen persönlich produzierte, seinem Sohn Markus das Material zu schneiden und seine Tochter Melanie durfte das Ergebnis kommentieren.

Südliche Nordsee (23 Min.)                                                                                                                                          
Im August 1991 wurde der Urlaub, nicht wie immer in den Bergen, sondern an der See in Carolinensiel verbracht. Die Ostfriesischen Inseln wurden in Tagesausflügen besucht und sogar Deutschlands einzige Hochseeinsel wurde angefahren. Vom Unterland aus erreichte man das Oberland nicht mit dem Fahrstuhl, sondern über 260 Treppenstufen und gelangte so zur Langen Anna. Zum Schluss machte Manfred keine Aussage dazu, wo nun der Urlaub in Zukunft verbracht wird.

Ein Tagesausflug (9 Min.)                                                                                                                                             
Auf diesem Ausflugstag hat Manfred seine Kamera zu Hause gelassen, er wollte unbeschwert den Tag verbringen. Aber, so viel schöne Bilder durfte nicht verloren gehen, daher musste das Handy herhalten. Mit dem Bus ging es von Gütersloh nach Verden an der Aller, mit dem Schiff nach Bremen und von dort wieder mit dem Bus nach Hause. Auch so kann ein Film entstehen.

Ein schöner Vergleich aus der Zeit der Chemiefilme bis heute und die Entwicklung in Bild und Ton.
Text: Dieter Strüwer


31. März 2022

Mitgliederversammlung
Veränderungen im Vorstand

Der „Videofilmkreis Gütersloh“ hielt seine diesjährige Mitgliederversammlung im Spexarder Bauernhaus ab. Der 1. Vorsitzende Manfred Krause berichtete über die Arbeit des Clubs im Jahr 2021. Er resümierte, dass insgesamt auf Grund der Corona-Pandemie nur 7 Clubabende stattfinden konnten. Im Verlauf der Mitgliederversammlung legten Schatzmeister und Kassenprüfer ihre Berichte vor. Danach wurde die fällige Vorstandswahl vorgenommen. Manfred Krause wurde unter großem Beifall erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nach 17 Jahren Amtszeit legte Dieter Strüwer seine Funktion als Schatzmeister nieder und wurde einstimmig zum 2. Vorsitzenden für den kürzlich verstorbenen Martin Pepping gewählt. Zum neuen Schatzmeister wurde Michael Grünwald und zum technischen Leiter Jürgen Dolassek gewählt.   
Text: Manfred Krause


10. März 2022
Teamfilme aus dem Clubarchiv

An diesem Abend hat Manfred Krause 10 Filmbeiträge aus dem Clubarchiv präsentiert. Alle handelten von praktischen Teamübungen im Bauernhaus, mit unterschiedlichen Themen.


1. „Meine Lektüre” von 1996. Ein Film mit Karl Maas als Zeitungsleser, der aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachtet wird. Auch der Blick auf einen Zeitungsartikel belebte den Film.

2. „Gespräch beim Wein”, von 2006. An dem Abend ging es um den guten Ton, mit praktischem Einsatz von Mikrofon und Galgen. In dem Interview, zwischen Ursula Schulzeck und Ute Göth, wurde über Wein und deren Verkostung gesprochen.

3. „Lichttestaufnahmen”, von 2007. Bei einem Gesellschaftsspiel mit Beate Grünwald, Klaus Lindloff und Barbara Manschmidt kamen verschiedene Kameraperspektiven und Großaufnahmen zum Einsatz. Durch den Schnitt wurden die Aufnahmen gut eingesetzt und belebten den Film.

4. „Lichtsetzung” von 2007. Aus 4 Teilen besteht dieser Film. Michael Grünwald wurde mit Licht aus verschiedenen Lichtwinkeln in Szene gesetzt. Der weitere Teil zeigt Hubert Micheel am Klavier, wobei unterschiedliche Blendeneinstellungen demonstriert wurden. Der dritte Teil zeigt Michael Grünwald am Klavier, mit ebenfalls unterschiedlichen Belichtungsvarianten. Zuletzt wurden Hubert Micheel´s Hände am Klavier mit unterschiedliche
n Lichteinwirkungen gefilmt.

5. „Tonaufnahmen”, von 2007. Mit unterschiedlichen Mikrofonen wurde der Ton eines Kofferradios aufgezeichnet. Da der Film Längen aufweist, haben wir ihn nur zum Teil angeschaut.

6. „Zwei am Tisch”, von 2011. Katharina und Dieter Strüwer spielten in humorvoller Art, Szenen am Frühstückstisch. Perspektiven und Großaufnahmen brachten Abwechslung in den Film.

7. „Bus Stop”, von 2012. Eine spielerische Handlung zwischen Gisela und Hubert Micheel, die an einer Bushaltestelle für Spannung sorgte.

8. „Bildgestaltung im Interview”, von 2013. Michael Grünwald interviewte Katharina Strüwer. Durch die unterschiedlichen Kameraeinstellungen ergab sich ein interessanter Gesprächsverlauf, als Katharina aus ihrer Jugendzeit erzählte.

9. „Sind Bücher heute noch aktuell?”, von 2019. Ein Interview von Rolf Obbelode mit Nora Bethlehem-Hinsen, zu dem Thema, sind Bücher noch aktuell. Dabei erkennt man, wie wichtig die Vorbereitung mit Notizen zu den Fragen ist.

10. „Gespräch vor der Kamera”, von 2019. Ein Interview zwischen Maria Unger und Reiner Hammeran drehte sich um das Buch mit dem Titel „Klärchen”, welches Reiner Hammeran über eine liebenswerte Dame geschrieben hat. Die Professionalität beider Gesprächspartner belebten den Film. Einige Bildeinblendungen ergänzten die Erzählungen von Reiner Hammeran.
 

An diesem Abend haben wir gesehen, wie sich Technik und unsere Kreativität im Laufe der Jahre verbessert hat. Aber auch, wie wichtig ein Konzept und die Regie, sowie die Kontrolle mit Monitoren vor Ort, sind. Die Filme zeigen, wie wir aus Erfahrungen gelernt und unsere Teamfähigkeit genutzt haben. Karl Piepenbrock kommentierte am Ende des Abends, wir haben mit diesen Filmen mehr erreicht, als nur Filme aus dem Umlaufprogramm anzusehen.
Text: Bruno Bauer


3. März 2022

Blick ins neue Jahr
Manfred Krause hatte nach 4monatiger Corona Zwangspause so einiges zu berichten. War es doch das erste Clubtreffen seit Anfang November letzten Jahres.

Gleich zu Beginn gab es die traurige Mitteilung, dass unser 2. Vorsitzender Martin Pepping am 2. März nach schwerer Krankheit verstorben ist. In einer Gedenkminute würdigten die Clubmitglieder Martins Verdienste.
Im Rückblick auf das Landesfilmfestival Mitte November 2021 in Bad Lippspringe, das seit langer Zeit wieder in Präsenz, wenn auch mit Corona bedingter Einschränkung, stattfand, war die gute Organisation auffallend. Ja, die Bad Lippspringer haben eine langjährige Erfahrung. Die Besucher genossen das persönliche Treffen und den Austausch untereinander.
Des Weiteren berichtete Manfred Krause von den Mitgliederversammlungen der Region Westfalen und des Landesverbandes NRW. Im weiteren Verlauf des Abends wurden einige Themen des Clubprogramms besprochen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Minutenfilm gerichtet. Filme von max. 60 Sekunden Länge incl. Titel und Abspann. Themenvorschläge wurden verteilt – wir sind gespannt auf die Ergebnisse und hoffen, dass die Kurzfilme nicht wie unser „Filmprojekt Trinkwasser“ im Corona-Stau stecken bleiben.
Zum Filmprogramm des Abends gehörten drei Filme aus dem Bundesarchiv sowie die Trailer zum Landesfilmfestival der Region Westfalen am 12. März in Dortmund und den Deutschen Filmfestspielen vom 16. bis 19. Juni 2022 in Harsefeld, vor den Toren von Stade.
Text: Manfred Krause


Januar 2022

Videofilmer sagen Clubtreffen wegen Corona Pandemie ab

Die geplanten Clubtreffen für Januar und Februar sind abgesagt. Die vorgesehenen Themen werden nachgeholt.