10. Mai 2020

Bundesfilmfestival für Naturfilme

in Blieskastel / Saarland

„Die Kräuterhexe“ erreicht in der Publikumswertung den 4. Platz

 

Insgesamt standen bei diesem Filmfestival 23 Naturfilme im Wettbewerb. Auf Grund der besonderen Situation (Corona-Krise) fand das Festival nur Online statt.


13. und 14. März 2020

Kurzfilmfestival im BAMBI-Kino

„Die Kräuterhexe“ gewinnt Publikumspreis
Am Abend, bevor alle Kinos wegen der derzeitigen Coronakrise ihre Türen schließen mussten, flimmerte der zweite Teil des Kurzfilmfestivals über die große Leinwand. Im ersten Teil, der Sektion A, wurden Filme unter dem Motto: „Vorwiegend heiter“ gezeigt. In der Sektion B ging es um „Authentisch, dramatisch, visionär“. In dieser Sektion war auch der Film „Die Kräuterhexe“ mit Ulrike Sprick von Manfred Krause vertreten. Neben einer Jurybewertung bei diesem Filmfestival gibt es auch eine Publikumsabstimmung per Stimmzettel. Die Auswertung dieser Abstimmung nahm Festivalleiter Detlef Clever noch am späten Abend des zweiten Festivaltages vor. Ulrike Sprick und Manfred Krause zeigten sich überrascht, das „Die Kräuterhexe“ beim Publikum den 1. Platz erreicht hat.
Insgesamt standen 36 Kurzfilme, davon 19 aus der Region Ostwestfalen-Lippe, im Programm. Stark, und mit sehr guten Filmbeiträgen, war die Technische Hochschule OWL Lemgo vertreten.
Die Preisverleihung im Rahmen des „Best-Of“ war für den 18. März geplant. Zunächst ist vorgesehen, dieses im Programm der „Sommerfilmtage“ nachzuholen.
Text: Manfred Krause


12. März 2020

Filme aus dem Clubarchiv / (Team)- Filme von Rudi Albrecht

In der „Aktuellen Viertelstunde“ berichtete Clubleiter Manfred Krause zunächst über das Landesfilmfestival in Hohenlimburg, am letzten Wochenende. 22 Filme seien an 2 Tagen vorgestellt worden, „querbeet“ durch alle Themen.

Danach wurden Filme von Rudi Albrecht vorgestellt, bzw. Team-Produktionen, an denen er mitgewirkt hatte. Rudi, der gesundheitsbedingt, schon seit Monaten nicht mehr aktiv sein kann, war zusammen mit seiner Frau, zu diesem besonderen Clubabend gekommen und war am Ende fasziniert darüber, was für Filme auf der Leinwand zu sehen waren.

All die Filme entstanden in den Jahren 2005 bis 2016. Zwei Reisefilme, über die cubanische Hauptstadt Havanna und ein Film über die Maja-Kultur, waren von ihm selbst produziert worden und eröffneten die Film-Retrospektive.  Mit einem Film über das „Haus Nottbeck“, dem westf. Literaturmuseum in Oelde, eröffnete sich dann der Bogen der Teamfilme. Die Produktion: Vom „Stamm zum Schuh“ erklärt, wie ein Holzschuh entsteht. Auch die Filmproduktion: „Selbstgedreht“, über den Seilemacher Josef Brügge in Marienfeld, den er zusammen mit Hubert Pieper 2012 produzierte, machte uns mit einem, inzwischen vergessenen Handwerk, bekannt.  Beide Filme kann man getrost heute als wertvolle  „Zeitdokumente“ bezeichnen. Die Filme: „Erdverbunden“, der die Arbeitsweise des Künstlers  Walter Jasper zeigte und schließlich ein Film über die Welt der „Alpakas“, hatte er zusammen mit Hubert Pieper, in den Jahren 2015 und 2016 produziert.  Die Zeit der Teamfilmproduktionen sei für ihn eine tolle Schaffensphase gewesen, meinte Rudi.

Der Filmabend vermittelte den Anwesenden aber auch einen Einblick, was in unserem Archiv noch an interessanten Filmen schlummert die es Wert wären, mal wieder im Club gezeigt zu werden.

Text: Karl Piepenbrock


27. Februar 2020
Mitglieder- / Jahreshauptversammlung

Gleich zu Beginn der Versammlung konnte Manfred Krause eine besondere Ehrung vornehmen: Karl Piepenbrock ist
seit 30 Jahren Mitglied im Videofilmkreis Gütersloh e.V. In Anerkennung der besonderen Verdienste um den nicht-kommerziellen Film erhielt Karl Piepenbrock eine Ehrenurkunde des VFK Gütersloh anlässlich der 30-jährigen Mitgliedschaft.

 

Alle zwei Jahre wählen die Videofilmer ihren Vorstand. Im Spexarder Bauernhaus berichtete der 1. Vorsitzende Manfred Krause ausführlich über die Arbeit des Clubs im Jahr 2019. Er resümierte, dass insgesamt 20 Clubabende abgehalten wurden.
Höhepunkt des Vereinsjahres war die Ausrichtung des Landesfilmfestivals für die Region Westfalen am 23. und 24. März 2019 im Spexarder Bauernhaus. 27 Filme fanden großes Interesse der Zuschauer bei der Präsentation auf Großleinwand.  
Mit insgesamt 6 Filmen beteiligten sich die Gütersloher Videofilmer bei Wettbewerben. Alle waren auf Landesebene erfolgreich. Der Film „Die Kräuterhexe“ vom Team Krause/Piepenbrock ist weitergemeldet zum Bundesfilmfestival für Naturfilme, welches im Frühjahr 2020 im Saarland stattfindet.
Im Verlauf der Jahreshauptversammlung legten Schatzmeister und Kassenprüfer ihre Rechenschaftsberichte vor. Danach wurde die fällige Vorstandswahl vorgenommen. Manfred Krause wurde unter großem Beifall erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt, ebenso Martin Pepping als 2. Vorsitzender, technischer Leiter bleibt Michael Grünwald, wiedergewählt wurde Dieter Strüwer als Schatzmeister. Vom geschäftsführen Vorstand wurden Bruno Bauer, Jürgen Dolassek und Karl Piepenbrock in den Beirat berufen.
Text: Manfred Krause


13. Februar 2020
Tipps zur Filmgestaltung
In der aktuellen ¼ Stunde berichtete Manfred Krause von den von Ihm besuchten Jahreshauptversammlungen, BDFA-NRW, Region Westfalen am 01.02.2020 in Dortmund und BDFA Landesverband NRW am 08.02.2020 auch in Dortmund über die Diskussionen zu den Durchführungen der Landesfilmfestivals und der finanziellen Situation im Verband.

Zum Thema des Abends wurden drei Filme zur Filmgestaltung von Manfred Riep gezeigt.

1.      Dieser Film beschäftigte sich mit der Bildgestaltung (Bildausschnitt, Schärfe und Bewegung). Der Schulungsfilm kam gut an und regte eine längere Diskussion im Filmerkreis an.

2.      Filmanfänge hatte der zweite Film zum Thema. An sieben Beispielen zeigte der Autor die Möglichkeiten über das „Heranführen“ zum eigentlichen Thema des Films und die Überraschung des Zuschauers durch gegensätzliche Aussagen im Anfang des Films zum nachfolgenden Filminhalt.

3.      Die Konstruktion eines Films wurde in drei Akten in Filmbeispielen gezeigt und anschließend analysiert. Dieser Schulungsfilm wurde in einigen Teilen als zu lang empfunden, obwohl gute Ideen entwickelt worden sind.

 

Die von Manfred Riep entwickelten Schulungsfilme werden vom BDFA allen Filmclubs zur Information der Mitglieder zur Verfügung gestellt.
Text: Dieter Strüwer


30. Januar 2020

BDFA-Umlaufprogramm

Thema des heutigen Clubabends waren Filme aus dem BDFA-Umlaufprogramm 2018.

Aus dem breiten Angebot hatte Clubleiter Manfred Krause, exemplarisch Filme der verschiedensten Genres ausgewählt.
 

Der Startfilm: - Das Ende der Zukunft- war eine Satiere über das Ende des Lebens im Spielfilmformat, worin der Autor, alle Rollen phantasievoll im „Alleingang“ spielt.

Mit dem Film: -The dancing Steemen- wurde uns ein Experimentalfilm präsentiert, dessen Szenen auf der Völklinger Hütte gedreht wurden. Durch die Verfremdungseffekte entstand daraus ein ganz anderer Film.

Dem folgte ein sehr informativer -Reisefilm über Grönland-, der das Land jenseits der Touristenströme zeigte, der sich auch kritisch mit den sichtbaren Folgen der Klimaveränderung beschäftigte.

Der Dokumentarfilm: -Der Putsch- ließ uns als Zuschauer Anteil nehmen, an dem politschen Putsch in der Türkei im Jahre 2016 und zeigte, wie das System Erdogan darauf dann reagierte, welche Auswirkungen es für die Menschen hatte.

„Geborgene Zwischenräume“, ist der Titel eines Filmes der zeigt, wie ein Künstler aus einem Haufen Schrott, ein neues, großes Kunstwerk im Ruhrgebiet schuf.

Mit dem Minutenfilm: -Das Schnäppchen-, wurde uns erneut vorgeführt, welch eine Filmgeschichte in einer Minute erzählt werden kann, wenn man mit Ideen das Thema aufgreift.

Abgerundert wurde der Clubabend mit dem Film: „Imbiss“, Momentaufnahmen an einem Imbiss in Griechenland, wohl auf einer Flüchtlingsinsel. 

Alle Filme waren auf Bundesfilmfestivals zuvor gelaufen und hatten dort hohe Preise erhalten.

Text: Karl Piepenbrock


16. Januar 2020

Blick ins neue Jahr und Filmschätze wiederentdeckt

In der aktuellen Viertelstunde gab Manfred Krause die nächsten Termine bekannt. Es wurde auf das Landesfilmfestival am 7./8. März in Hohenlimburg sowie auf das Kurzfilmfestival im BAMBI-Kino am 13., 14. und 18. März hingewiesen.
Der Vorschlag von Reiner Hammeran ein kleines Intro für die „Spielleute“ für das Stück über die Brüder Grimm zu erstellen, fand positives Interesse.

Hubert Pieper und Manfred Krause haben einen Märchenabend bei Ulrike Sprick filmisch festgehalten. Das Märchen „Wie die Krankheiten auf die Welt kamen“ wurde über den neu installierten Beamer und die neue Leinwand im Spexarder Bauernhaus gezeigt.

Unter dem Thema „Filmschätze wiederentdeckt“ kamen 13 Kurzfilme zur Aufführung. Das waren Filme, die zwischen 2002 und 2011 gedreht worden sind, aber erst kürzlich in unser Archiv aufgenommen wurden. Vom Videoclip bis zum Spielfilm war alles vertreten und fanden großes Interesse.

Text: Manfred Krause